30 Milliarden € für Energiespeicher

Der Ausbau der Energiegewinnung aus regenerativen Energiequellen erfordert die Errichtung von Energie Speichern. Die Speicherung der gewonnenen Elektroenergie ist deshalb notwendig, weil die gewonnene Energiemenge im Tagesverlauf von verschiedenen Einflussfaktoren abhängig ist. So können Solaranlagen nur dann Strom produzieren, denn genug Sonnenlicht zur Verfügung steht. Windenergieanlagen liefern nur dann Strom, wenn genügend Wind weht. Auch bei Strom müssen solche Anlagen abgeschaltet werden. Wie viel Strom eine Anlage liefert ist also nicht genau im Tagesverlauf vorhersagt oder. Auch die Menge des Stroms, der täglich an die Nutzer geliefert werden kann ist unterschiedlich. Deshalb ist es notwendig überschüssigen Strom zwischen zu speichern, um auf Lastspitzen oder wetterbedingte Einbrüche bei der Stromproduktion reagieren zu können.

In einer Studie der Boston Consulting Group wurde nun ermittelt, dass allein in Deutschland ein Investitionsbedarf für Energiespeicher von rund 30 Milliarden € besteht. So plant zum Beispiel der RWE-Konzern die Errichtung einer Anlage, welche Energie in Form von Druckluft speichert. Die Luft wird dazu in eine unterirdische Höhle gepresst und kann bei Bedarf eine Turbine antreiben. Auch in Brandenburg ist ein Versuchskraftwerk in Bau, welches Elektroenergie in Wasserstoff umwandelt, der bei Bedarf in einer Biogasanlage verbrannt werden kann um wieder Strom zu erzeugen.

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