Ärger bei Stromanbietern in Luxemburg

Der Wirtschaftsminister des kleinen Landes hat die letzten verbliebenen unabhängigen Stromproduzenten mit einer Kampagne für einen Quasimonopolisten verärgert.

In einem Fernsehinterview hatte er angekündigt, gemeinsam mit dem großen Unternehmen eine Informationskampagne zu initiieren, die dabei helfen soll die Einwohner Luxemburgs beim Thema Stromverbrauch zu sensibilisieren. Dabei sind die letzten unabhängigen Stromversorger Luxemburgs nicht grundsätzlich gegen die Kampagne, sondern nur dagegen dass sie nicht mit einbezogen werden.

Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten führte die Liberalisierung des Strommarktes in Luxemburg zur Entstehung eines Monopolisten mit dem Namen Enovos. In diesen Konzern, der vom derzeitigen Wirtschaftsminister gegründet wurde, sind nach und nach die meisten luxemburgischen Stromversorger aufgegangen. Nur wenige kleine Anbieter konnten sich diesem Trend entziehen. Somit gibt es in dem kleinen Land faktisch keinen Wettbewerb mehr auf dem Strommarkt. Auch die deutsche RWE ist an diesen Konzern beteiligt.

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