Ausbau der Stromnetze muss attraktiver werden

Der Ausbau der Stromnetze ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Der Grund dafür sind die geringen Renditen, die die Stromnetzbetreiber mit ihren Investitionen erzielen können.

Die Gewinne die aus dem Betrieb von Stromnetzen entstehen können sind in Deutschland gesetzlich geregelt. Regulierungsbehörden überwachen den Betrieb der Netze. Investitionen in den Ausbau der Netze sind deshalb für die Netzbetreiber nicht besonders attraktiv.

Für eine weitere Liberalisierung des europäischen Strommarkts ist der Ausbau der Netze notwendig. So fehlen bisher grenzüberschreitende Leitungen zwischen den EU-Staaten, die den reibungslosen Transport von Elektroenergie in alle Teile der Europäischen Union ermöglichen. Nur so kann der Wettbewerb zwischen den europäischen Energieunternehmen angekurbelt werden.

Ohne geeignete Netze ist nicht möglich Strom aus Sonnenenergie der zum Beispiel in Spanien oder Portugal erzeugt wurde in Deutschland zu verkaufen. Ebenso können deutsche Anbieter ihren Ökostrom nicht nach ganz Europa verkaufen. Dies führt dazu, dass die Subventionen für die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien nicht so effizient eingesetzt werden können, wie dies in einem gesamteuropäischen Markt mit funktionierenden Länderübergreifenden Stromnetzen möglich wäre.

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