Ausschließlich neue Stromanbieter geben Preissenkungen weiter

Eine Analyse zeigt: die neuen Gas- und Stromversorger in der Bundesrepublik geben stärkere Preisnachlässe an die Konsumenten weiter, als die alteingesessenen Versorger. Für das laufende Jahr ist mit erneuten Preissteigerungen zu rechnen.

Während die neuen Anbieter ihre günstigsten Tarife im Jahr 2009 im Mittel landesweit um 2,7 Prozent senkten, erhöhten die lokalen Stromversorger ihre Preise sogar um 2,7 Prozent, schrieb das „Hamburger Abendblatt“ (Montagausgabe) und berief sich auf einen Energiepreisvergleich des Vergleichsportals Verivox.

Weitere Strom- und Gaspreissteigerungen erwartet

In diesem Jahr werden weitere Strom- und Gaspreiserhöhungen erwartet. Schon zum Beginn des Jahres haben 188 Stromversorger ihre Preise im Durchschnitt um 6,6 Prozent erhöht. 98 Gasanbieter haben seit Jahresanfang ihre Tarife um 6,2 Prozent erhöht.

Im Gasbereich hatten die neuen Versorger in 2009 ihre günstigsten Tarife um 30,3 Prozent reduziert, während die örtlichen Anbieter im vergangenen Jahr ihre Tarife um lediglich 24,1 Prozent gekürzt hätten. Unternehmen mit Vorkassetarifen verbilligten ihre Angebote durchschnittlich sogar um 37,2 Prozent.

Die neuen überregionalen Wettbewerber im Energiemarkt unterbieten die die örtlichen Anbieter deutlich: So bezahlen Gaskunden bei ihren lokalen Lieferanten national im Durchschnitt 1.193 Euro bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh; bei den billigeren überregionalen Mitbewerbern seien es 1.020 Euro.

Wer einen Vertrag mit Vorauskasse wählt, zahlt lediglich 910 Euro im Jahr. Die alten Stromlieferanten verlangen in ihren billigsten Tarifen laut Verivox im Mittel 877 Euro, die neuen bundesweit aktiven Versorger verlangen 747 Euro und damit 130 Euro weniger im Jahr.

Stromanbieter im Vergleich

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