Bis 2050 nur noch Ökostrom in Berlin

Im Herbst wird in der Hauptstadt Berlin gewählt. Die Stadt erhält dann ein neues Abgeordnetenhaus. Bis dahin, so der aktuelle Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, wird es in der Stadt kein neues Klimaschutzgesetz geben. Obgleich sich der Bürgermeister auf der zweiten Berliner Klimaschutzkonferenz für die stärkere Nutzung regenerativer Energiequellen stark machte, wird es vor der Senatswahl keine ernsthaften Entscheidungen darüber mehr geben.

Die Stadt Berlin plant bis zum Jahr 2050 ihre Energie komplett aus regenerativen Quellen zu beziehen. Vor allem die Nutzung der Sonnenenergie und die Geothermie sollen in Zukunft mehr gefördert werden. Auch die Errichtung von Blockheizkraftwerken, die Energie aus Biomasse erzeugen soll forciert werden. Allerdings ist es derzeit vielfach nur bei Ankündigungen geblieben.

Neben der Nutzung erneuerbarer Energien sollen in Berlin auch Konzepte der Elektromobilität ausgebaut werden. Dafür benötigt die Stadt aber die Hilfe des Bundes, denn die hoch verschuldete Kommune kann die dafür notwendigen Investitionen nicht alleine schultern.

Die grüne Fraktion im Senat der Stadt spricht im Zusammenhang mit den vielen Ankündigungen über die Nutzung erneuerbarer Energien und die geplante Umsetzung verschiedener energetischer Konzepte vom „Regierenden Ankündigungsmeister“ Klaus Wowereit.

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