Opposition ist skeptisch über EnBW-Geschäft

Die baden-württembergische Landesregierung hat die EnBW Aktien gekauft. Die Opposition verlangt nun Aufklärung über die Hintergründe dieses Geschäfts. Die Stuttgarter Zeitung berichtet, dass das Land über die Investmentbank Morgan Stanley für 4,67 Milliarden € Aktien eingekauft hat. Pikant ist, dass der Deutschland Chef dieser Bank ein enger Parteifreund des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg ist. Die Landtagsfraktion der Grünen hat deshalb Aufklärung verlangt.

Am Montag wurde bekannt gegeben dass das Land 45,01 % der Anteile an die EnBW von Électricité de France bis Mitte Januar 2011 übernehmen wird.

Die Höhe der Vergütung der Bank für dieses Geschäfts ist vertraulich. Die Vergabe der Abwicklung des Aktienkaufs erfolgte direkt, also ohne Ausschreibung. Fraglich ist warum die LBBW oder ein Konsortium anderer baden-württembergischer Banken nicht mit der Abwicklung betraut wurde.

Der Ministerpräsident muss nun vor dem Finanzausschuss Auskunft über die Hintergründe des Aktiengeschäfts erteilen. Das Finanzministerium war offensichtlich nicht an der Abwicklung beteiligt worden.

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