Energiemarkt in Frankreich soll geöffnet werden

Am 4. Februar findet in Brüssel der Energiegipfel der Europäischen Union statt. Dort plant der EU Energie Kommissar Günther Oettinger ein weiteres Mal darauf zu dringen dass Frankreich seinen Markt für Energie auch ausländischen europäischen Unternehmen öffnet. Bislang scharten sich die Franzosen vom europäischen Binnenmarkt für Energie ab. Die diesbezüglichen Beschlüsse der Europäischen Union zur Schaffung eines europäischen Binnenmarktes für Strom und Gas werden in Frankreich nicht umgesetzt und somit ad absurdum geführt.

Oettinger gibt sich kämpferisch und will die Öffnung der Märkte in Europa notfalls vor dem Europäischen Gerichtshof durchsetzen. Bevor er allerdings diesen Schritt geht soll bei dem kommenden Gipfel versucht werden das Thema noch einmal unter den Mitgliedern der Europäischen Union zu diskutieren.

Neben den politischen Schwierigkeiten sorgen auch technische Gründe dafür, dass die Lieferung von Energie nach Frankreich erschwert wird. Das französische Leitungsnetz hat nur wenige Verbindungsstellen zu den Netzen der Nachbarländer. Auch dieser Mangel muss beseitigt werden, bevor das Monopol der beiden staatlichen Elektrizitätskonzerne Frankreichs im freien Wettbewerb gebrochen werden kann.

Es wird also noch einige Zeit dauern, bis auch die Franzosen preiswerte Stromanbieter im Vergleich auswählen können.

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