Jülich will strahlenbelastetes Material behalten

Im Forschungszentrum Jülich wird derzeit strahlendes Material gelagert. Für die Lagerung von Atommüll bzw. atomare Material besteht für das Forschungszentrum in Jülich eine Genehmigung bis Juni 2013. Um dann weiterhin atomares Materiallagern zu dürfen ist die Einhaltung neuer Sicherheitsstandards notwendig. Dafür müsste allerdings die gesamte Anlage umgebaut werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist dies in der noch verbleibenden Zeit bis 2013 nicht mehr möglich.

Wenn das Material in Jülich verbleiben könnte würde sich der Transport dieses Materials in das Atommüllzwischenlager Ahaus vermeiden lassen. Deshalb ist das Wirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen bestrebt eine Verlängerung der aktuellen Genehmigung zu erreichen, um den Umbau durchführen zu können.

Das Bundesamt für Strahlenschutz überprüft deshalb im Moment die Anlage in Jülich, damit entschieden werden kann ob das Material dort verbleiben darf oder nach Ahaus transportiert werden muss.

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