Kein öffentliches Geld für Stromnetze

Der EU Energie Kommissar Günther Oettinger hatte vorgeschlagen, Gelder aus öffentlichen Haushalten in den Ausbau von Strom- und Gasnetzen zu investieren. Dies lehnen die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ab. Der Betrieb und der Ausbau von Stromnetzen soll rein privatwirtschaftlich erfolgen nur für Projekte die von privaten Unternehmen nicht zu finanzieren sind, jedoch notwendig für die Versorgung der Bevölkerung sind soll es Geld aus öffentlichen Töpfen geben.

Vor allem die Netzbetreiber sollen für den Ausbau ihrer Netze verantwortlich sein. Dies setzt jedoch voraus, dass die Investitionen in die Netze lohnenswerte Renditen abwerfen. Durch bestehende Regulierungen ist das im Moment nicht der Fall.

Derzeit sind Investitionen von rund 200 Milliarden € für den Ausbau der Netze notwendig. Rund 50 % davon könnte von den Stromanbietern aufgebracht werden. Der Rest muss von Banken und privaten Investoren getragen werden. Um diese Investitionen attraktiv zu machen müssen aber erst noch die Voraussetzungen für den Betrieb dieser Netze geschaffen werden.

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