Keine Erhöhung der Renditen aus Stromnetzen

Auf dem EU Energie Gipfel von Anfang Februar wurde beschlossen, die Investitionen in die europäischen Stromnetze für Anleger attraktiver zu machen. Dies sollte vor allem durch höhere Gewinnmargen beim Betrieb der Netze möglich gemacht werden. Schon jetzt zahlen die Verbraucher rund ein Drittel des Strompreises für den Betrieb der Stromnetze.

Derzeit beträgt in Deutschland die Rendite aus dem Netzbetrieb rund 10 %. Eine solche Verzinsung ist für Anleger schon sehr attraktiv. Sollte es nun weitere Diskussionen darüber geben, wie sich die Renditen aus den Netzen zukünftig entwickeln könnten wäre dies hinderlich für weitere Investitionen. Denn Investoren würden zunächst das Ergebnis dieser Neuregelung abwarten.

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, sieht eher Handlungsbedarf bei den Genehmigungsverfahren für neue Leitungen. Die Planung und Genehmigung neuer Netze ist im Moment sehr komplex. Der Ausbau der Netze wird dadurch verzögert und kann mit der Entwicklung der Anforderungen an die Netze nicht Schritt halten. Dies kann nur durch den Abbau der bürokratischen Hürden verbessert werden.

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