Verbot von Winkraftanlagen in Naturschutzgebieten

Preiswerte Stromanbieter

Das Umweltministerium des Landes Brandenburg hat in Potsdam erklärt, dass auch in Zukunft in den brandenburgischen Naturschutzgebieten keine Windräder aufgestellt werden dürfen. Auch wenn zukünftig laut eines geplanten Erlasses der Umweltministerin in Schutzgebieten Windkraftanlagen errichtet werden dürfen, sind jedoch Naturschutzgebiete strikt davon ausgeschlossen.

Der Paragraph 23 des Naturschutzgesetzes des Landes Brandenburg lässt eine solche Nutzung von Naturschutzgebieten nicht zu, da dies mit den Zielen des Naturschutzes, also der Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften oder Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzenarten nicht zu vereinen ist.

Unter bestimmten Voraussetzungen können jedoch in Landschaftsschutzgebieten Windkraftanlagen eine Zulassung erhalten. Dies wird damit begründet, dass es in Randlagen solcher Gebiete unter Umständen weniger hochwertige Landschaftsbilder, oder bereits andere Belastungen der Landschaftsbilder gibt, so dass diese nach Prüfung eines jeden Einzelfalles, für die Gewinnung von Windenergie für preiswerte Stromanbieter genutzt werden können.

Die Schutzzonen, welche bisher einen Abstand zu Schutzgebieten von mindestens 1000 m garantiert haben entfallen. Zukünftig wird jeder einzelne Fall geprüft und es wird bewertet inwieweit die Errichtung von Windenergieanlagen in der Nähe von Schutzgebieten sich auswirken würde.

Die Klarstellung durch das Umweltministerium des Landes Brandenburg erfolgte, weil erste Meldungen über den geplanten Erlasses der Umweltministerin fälschlicherweise behaupteten, in Zukunft werde die Errichtung von Windkraftanlagen im Naturschutzgebieten erlaubt. Dagegen hatte sich bereits massiver Protest formiert.

Die Regierung des Landes Brandenburg plant bis zum Jahr 2020 rund ein Fünftel des Energiebedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen zu decken.

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