Preise für die Herstellung von Solarstrom sinken

Das Freiburger Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) hat untersucht, welche Kosten bei der Erzuegung von Strom aus regenerativen Energiequellen derzeit tatsächlich anfallen. Im Ergebins konnte festgestellt werden, dass die Nutzung Erneuerbarer Energien immer wirtschaftlicher möglich ist. Vor allem Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Sonnnenenergie konnten demnach bei der Effizienz stark zulegen.

So kostet die Kilowattstunde Strom, die auf einem Einfamilienhaus mit einer Photovoltaik Anlage erzeugt wird in Mitteleuropa zwischen 30 und 34 Cent pro Kilowattstunde. Große Anlagen in Südeuropa erreichen sogar schon Werte um 16 Cent pro Kilowattstunde. Dies ist natürlich auch von den Örtlichen Gegebenheiten und vor allem von der Sonnenscheindauer abhängig. Preiswerte Stromanbieter können die Vorteile aus den gesunkenen Erzeugungskosten an ihre Kuden weitergeben.

Die Senkung der Erzeugungskosten der Stromanbieter im Vergleich führt dazu, dass die stromproduktion aus Kohle und Kernenergie, welche mit rund 10 Cent pro Kilowattstunde zu Buche schlägt bald mit den Kosten für Solarstrom konkurrieren muss. Die Windenergie hat hier schon zu den fossilen Energien mit Gestehungskosten zwischen 5,4 bis 14,5 Cent pro Kilowattstunde bereits aufgeschlossen. Ein Stomvergleich ist also angebracht.

Ziel ist es, dass sich die regenerativen Energien langfristig selbst tragen und die Bundesrepublik damit zukünftig von fossilen Brennstoffen unabhängig machen. Deshalb auch die hohen Subventionen für die Entwicklung und Einführung dieser Technologien.

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