Neues Kraftwerk für Braunkohleverstromung bei RWE in Planung

Im rheinischen Braunkohlerevier Welt RWE ein neues Braunkohlekraftwerk mit bis zu 2000 MW errichten. Die Anlage soll in Niederaußem gebaut werden. Dies teilte der Vorstandsvorsitzende der Stromerzeugungssparte Power, Johannes Lambertz mit.

Es wird 2-3 Jahre dauern, bis das Genehmigungsverfahren, welches im kommenden Jahr eingeleitet werden soll, abgeschlossen ist. Sobald eine juristisch sichere Baugenehmigung vorliegt soll die Bauentscheidung getroffen werden.

Der geplante Bau eines CCS Testkraftwerkes mit Kohlendioxidabscheidung wurde vorerst gestoppt. Grund dafür ist die unsichere Rechtslage. Die „Carbon Capture and Storage“ (CCS) Technologie gilt als Schlüsseltechnologie für die saubere Erzeugung von Strom aus Kohle. Bislang gibt es dafür in Deutschland allerdings noch keinen gesetzlichen Rahmen.

Auch in anderen Bundesländern war RWE mit der geplanten Speicherung von Kohlendioxid gescheitert. Sobald die Bundesregierung klare Rahmenbedingungen geschaffen hat kann das Projekt von RWE wieder aufgenommen werden.

Eine Studie der EEFA zeigt, dass die Braunkohleindustrie im Rheinland rund 42.000 Arbeitsplätze in der gesamten Bundesrepublik sichert 34.000 davon hängen demnach allein in Nordrhein-Westfalen direkt oder indirekt an der Nutzung der Braunkohle ab.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.