RWE: Preiswerter Strom in Deutschland, Handelspreise gehören nicht zu den höchsten in der EU

Der EU Energie Kommissar Günther Oettinger hat sich für eine striktere Regulierung und Aufsicht des europaweiten Energiehandels ausgesprochen. Harsche Kritik dazu kam von den deutschen Energiekonzern RWE. Es sei verfehlt den deutschen Handelsmarkt an den Pranger zu stellen und die Akteure im deutschen Energiehandel vor zu verurteilen.

Die Handelspreise für Strom in Deutschland seien Marktüblich und gehörte nicht zu den höchsten in der EU. Weiter heißt es in der Stellungnahme von RWE, der Zwischenhandel von Strom ist auf den Märkten üblich und belastet nicht die Stromkunden. Der deutsche Strommarkt sei transparent und attraktiv für viele Handelsteilnehmer.

Um den europäischen Binnenmarkt für Energie zu verwirklichen sei die EU weite Überwachung und Regulierung notwendig um gleiche Bedingungen für alle Marktteilnehmer zu schaffen. RWE begrüßt deshalb generell die Initiative des EU Energiekommissars.

Durch Manipulationen und Insiderhandel entsteht den Stromkunden einen Schaden von mehreren Milliarden Euro aus diesem Grund hat der Oettinger seinen Entwurf erarbeitet. Die Verordnung sieht vor, dass Stromgeschäfte zukünftig meldepflichtig sind. Damit soll die künstliche Verknappung von Strom verhindert werden und es soll möglich werden Insidergeschäfte zu bestrafen.

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