Statoil hofft auf gute Geschäfte mit Stromproduzenten

Statoil, das in Staatsbesitz befindliche norwegische Energieversorgungsunternehmen will zukünftig mehr Gas an europäische Stromproduzenten liefern. Rune Bjørnson, Manager für die internationalen Geschäfte des Konzerns teilte dies in einem Interview mit. Die Stromerzeugung durch die Verbrennung von Erdgas wird für das Unternehmen zu einem immer wichtigeren Geschäftsfeld. Deshalb gibt es Verhandlungen über neue Preismodelle für Stromanbieter. Gleichzeitig wies Rune Bjørnson aber darauf hin, dass dies nicht das Ende der Bindung des Gas- an den Ölpreis bedeutet.

Der Grund für die Verhandlungen liegt in den sich ändernden Europäischen Umweltvorschriften. Der CO2 Ausstoß muss gesenkt werden, da sonst teure Emissionszertifikate erworben werden müssen. Erdgas bietet da eine gute Alternative, da der CO2 Ausstoß nur 33 Prozent dessen von Kohle beträgt. Statoil sieht hier einen großen Markt entstehen, da zukünftig sicher mehr Gas- als Kohlekraftwerke gebaut werden. Vor allem der Umstand, dass die meisten Kohlekraftwerke bereits mehr als 30 Jahre in Betrieb sind und dringend ersetzt werden müssen nährt die Hoffnung auf gute Geschäfte.

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