Stromerzeugung und Stromverbrauch sollen intelligent vernetzt werden

Der zweite „E-Energy-Kongress“ hat in dieser Woche in Berlin stattgefunden. Der Krongress wurde ins Leben gerufen, um über Technologien zu beraten, die es möglich machen, die Herausforderungen der dezentralen Erzeugung von Strom zu meistern. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle erklärte dazu, Ziel sei es eine Art Internet für Elektroenergie zu schaffen. Durch die Möglichkeiten der mordernen Telekommunikation sollen die Marktteilnehmer in Europa miteinander vernetzt werden, um eine europaweite, schonende Nutzung der Ressourcen zu ermöglichen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beteiligt sich an der Diskussion über den Aufbau sicherer Netze und an der praktischen Umsetzung der Ergebnisse.

Die intelligenten Stromnetze werden eine Schlüsselrolle beim Umstieg auf die regenerativen Energien haben. Dazu ist aber der Ausbau der bestehenden Netze und der Neubau von 3600 Kilometern neuer Netze notwendig. Um vollständig auf erneuerbare Energien umzusteigen, sind bis zum Jahr 2030 Investitionen in die Stromnetze in Europa von 25 Milliarden Euro notwendig. Wird dieser Weg konsequent verfolgt, sind bis zum Jahr 2020 schon Einsparungen von 600 Milliarden Euro an Energiekosten und eine Senkung des weltweiten CO2 Ausstoßes um 15 Prozent zu erwarten.

Bereits jetzt wird in Deutschland ein Großversuch zu den intelligenten Netzen durchgeführt. Dazu wird in sechs Regionen geprüft, ob sich die Stromproduktion während verschiedener Tageszeiten computergesteuert an den schwankenden Strompverbrauch anpassen lässt. Verlaufen diese Tests erfolgreich, wird es in Zukunft möglich sein, preiswerte Stromanbieter im Vergleich zu heute zu noch günstigeren Stomanbietern zu machen. Ein Stompreisvergleich lohnt dann allemal.

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