Vorsicht bei Änderung der Zahlungsweise durch den Stromanbieter

Ein Stromversorger in Deutschland hatte in den Vergangenen Wochen seine Kunden aufgefordert, nur noch per Überweisung zu bezahlen. Die Abnehmer sollten von der Zahlugen per Lastschrift zu Überweisung wechseln. Bei einigen Kunden wurde dies sogar ohne deren Zustimmung bereits umgestellt. Die sächsische Verbraucherzentrale warnt nun davor dieser Umstellung einfach zuzustimmen, oder ohne das Wissen des Kunden erfolgte Umstellungen der Zahlweise zu akzeptieren.

Der Hintergrund der als Vertrauensbildende Maßnahme des Stromanbieters verpackten Aktion ist die Sicherung der gezahlten Kundengelder. Einmal per Überweisung gezahltes Geld ist nicht mehr rückrufbar. Hingegen sind Abbuchungen innerhalb von sechs Wochen widerrufabr, sodass missbräuchliche, oder falsche Zahlungen gestoppt werden können. Das gilt auch im Falle der Insolvenz des Abbuchenden. So müsste ein insolventer Stromanbieter im Vergleich bereits per Lastschrift eingezogenen Kundengelder wieder vollständig zurück erstatten. Um dies zu umgehen lohnt sich für den bedrohten Anbieter die Zahlung per Überweisung.

Die Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass eine derartige Änderung der Verträge mit den Kunden nur durch eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen möglich ist. Eine einfache Erklärung des Stromanbieters ist hierfür nicht ausreichend.

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