Auch das vergangene Wheinachtsessen sorgt für hohen Stromverbrauch

Die sogenannte „Gänsebraten-Spitze“ hat auch Weihnachten 2010 wieder zugeschlagen. Gemeint ist damit das bundesweite Zubereiten des Mittagessens am ersten Weihnachtsfeiertag. Da in den meisten Familien eine Gans zubereitet wird, hat die Verbrauchsspitze am ersten Weihnachtsfeiertag diesen Beinamen erhalten. Der Anstieg des Stromverbrauchs in Deutschland an diesem Tag ist gewaltig: werden an einem normalen Tag im Winter zirka 360 Millionen Kilowattstunden verbraucht, so sind es am ersten Weihnachtsfeiertag rund 33 Prozent mehr. Der Verbrauch beläuft sich dann auf rund 480 Millionen Kilowattstunden.

Der Zuwachs beim Stromverbrauch am ersten Weihnachtsfeiertag ist so groß, dass damit der Jahresverbracuh von zirka 34.000 Haushalten in Deutschland gedeckt werden könnte. So steigt in einem durchschnittlichen Haushalt der Verbrauch von 9 auf 12 Kilowattstunden am Tag. Rechnet man dies auf alle deutschen Haushalt um, wird der gesamt Verbrauch um 120 Millionen Kilowattstunden am ersten Weihnachtsfeiertag gesteigert. Da sollte man besser preiswerte Stromanbieter im Vergleich anschauen um Kosten einzusparen.

Vor allem durch die Zubereitung des bei Deutschen beliebten Gänsebratens steigt der Strombedarf am 25. Dezember pro Haushalt im Durchschnitt von rund neun auf zwölf Kilowattstunden (kWh). Hochgerechnet auf alle 40 Millionen Haushalte in Deutschland bedeutet das nach BDEW-Angaben einen Verbrauchszuwachs von etwa 120 Mio. kWh am ersten Weihnachtsfeiertag. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von rund 34.000 Haushalten mit drei Personen, so der Branchenverband.

Um den Energieverbrauch während der Weihnachtszeit dafür an anderer Stelle zu senken, wird empfohlen die Weihnachtsbeleuchtung und Lichterketten erst mit dem Eintritt der Dunkelheit einzuschalten. So benötigt etwa ein 10 Meter langer Lichterschlauch über die Adventszeit rund 130 Kilowattstunden Strom, was einem Preis von ungefähr 32 Euro entspricht. Dies kann durch verkürzte Betriebszeiten gesenkt werden. Noch mehr Einsparung verspricht die Verwendung von LED-Lichterketten. Diese benötigen, verglichen mit der 10 Meter Lichterkette, nur rund ein viertel des Stroms, also nur 30 Kilowattstunden.

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