Windenergienutzung auch in Neuseeland profitabel

Die Ermittlung der richtigen Standorte für Windenergieanlagen,  die Maximierung der Ausbeute und Erfassung günstiger Marktbedingungen und Wechselkurse sind die kritischen Faktoren, ob die nationalen Windparks wirtschaftlich vertretbar sind, sagt ein neuer Bericht.

Der Bericht, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte, hatte „erhebliche Diskussionen“ über die Kosten der Windenergie in diesem Land auseglöst, sagte Neuseeland Wind Energy Association (NZWEA) Chief Executive Fraser Clark.

„Bisher mussten wir einschätzen, wie Daten aus Übersee auf den spezifischen Neuseeländischen Markt und das wirtschaftlichen Umfeld angewandt werden können.“ sagte Clark.

„Es ist toll, dass wir jetzt die Erfolgsgeheimnisse der neuseeländischen Windindustrie erkennen.“

Der Bericht wurde heute auf der jährlichen Konferenz der NZWEA vorgestellt. Er ist unter dem Gesichtspunkt verfasst, auf die Kosten für die Erzeugung von Windstrom einzugehen, unter Berücksichtigung konkurrierender Technologien

Die langfristigen Kosten der neuseeländischen Windenergieprojekte liegen zwischen 42 € und 57 € für jede Megawattstunde Strom, die erzeugt wurde, so der Bericht.

Fraser Clark sagte der Anteil der Windenergie an der Neuseeländischen Stromversorgung hat sich in den vergangenen sechs Jahren verzehnfacht. Inzwischen stammen 4 Prozent der neuseeländischen Stromversorgung aus Windenergieanlagen.

In den vergangenen 18 Monaten wurden mehr als 160 Millionen Euro in neue Windparks investiert und Clark sagte voraus, dass neue Windpark-Standorte im ganzen Land zukünftig für die Erzeugung von günstigem Strom genutzt werden.

Umweltminister Nick Smith sagte vor der Konferenz, dass ein Rekord von 32.000 Gigawattstunden Strom im Jahr 2010 aus erneuerbaren Quellen erzeugt wurde – das sind mehr als 74 Prozent des in Neuseeland erzeugten Stroms.

Das meiste davon wurde durch Wasserkraft erzeugt. Jedoch kann eine zu einseitige Stromerzeugung mittels Wasserkraft zu Problemen mit einer stabilen Energieversorgung führen.
„Letztes Jahr haben wir 800 Megawatt Strom aus regenerativen Quellen erzeugt – 45 Prozent Erdwärme, 40 Prozent Windkraft und 15 Prozent Wasserkraft und wir haben das Potenzial es noch besser zu machen“, so Dr. Smith.

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